Allgäuer Latschenkiefer Bein Balsam, ausreichend Schlaf und ein gemütliches Frühstück im Kreuzeckhaus mit viel Kaffee hatten es möglich gemacht … Tag 2 der Zugspitzwanderung konnte kommen! Die erste Etappe mit ihren fiesen 1000 Höhenmetern hatte meine spärlich vorhande Muskulatur gestern herausgefordert aber nicht klein gekriegt. Ich war halbwegs wiederhergestellt und von Latschenkiefer-Dämpfen zugedröhnt auch optimistisch genug, daran zu glauben, dass sich der übrige Schmerz in Oberschenkeln und Hintern schon irgendwie rauslaufen lassen würde. Und heute sollte es ja auch leichter werden …

Etappe 2 .zip

Vom Kreuzeckhaus, 1652 Hm (B) bis zur Reintalangerhütte, 1370 Hm (C) – über Bernadeinsteig, Stuibenwald, Bockhütte und ehemalige Blaue Gumpe

Was dich erwartet

Ziemlich entspannte 11,8 Kilometer und viel Wald. Entlang des Ostausläufers des Hochblassen wird der Weg bis hinunter ins Reintal recht schmal und streckenweise etwas kraxelig, ist aber mit einem Drahtseil gesichert. Ab der Bockhütte ist’s ein Spaziergang.

Wen du triffst

Zwischen Kreuzeckhaus und Bockhütte sind wir trotz 1a-Wanderwetter kaum jemandem begegnet. Die allermeisten Wanderer – kleine wie große – nehmen zur viel besuchten Bockhütte den einfachen, weil kaum ansteigenden und gut begehbaren Weg über die Partnachklamm. Parallel zur Klamm führt über die Partnachalm auch ein beliebter Bike Trail zur Bock- und weiter zur Reintalangerhütte. Dementsprechend trifft man von hier an hin und wieder auch auf Radler.

Wo du unterkommst

Reintalangerhütte – der Urtyp einer idyllischen Berghütte. Für insgesamt 132 Wanderfreunde, direkt am Partnachstrand gelegen. Charly Wehrle war es, der die Hütte mit all seinem Herzblut zu dem machte, was sie ist. Bayrisch urig mit einer Prise Nepal. Zum Heulen schön! 2010 übergab Charly an Simon Neumann, der die Hütte bis heute ganz in seinem Sinne weiterführte. Neuer Pächter ab 2016: Michael Stimmer. Und lieber Michi, bitte, bitte lass‘ einfach alles genauso wie es ist!
Infos und Preise unter www.reintal.de

Was du dabei haben solltest

Allgäuer Latschenkiefer für die schweren Beine aus Etappe 1 und zusätzlich zu den ohnehin geforderten Hüttenschuhen auch ein Paar Badelatschen für eine extra Portion Strand-Feeling. Der Clue: beides in einem – Hüttenschuh trifft Badelatsche. Mit warmen Wollsocken oder barfuss tragbar. Eine nette Idee von Corinna von www.outdoormaedchen.de

Posted by:Claudia

Grafikdesignerin und Reisebloggerin mit einer Vorliebe für Fotografie, Wordpress und ganz viel Kaffee. Auf dem Land geboren, auf dem Land aufgewachsen. Ausgezogen, um auf Traumpfaden zu wandern, und auch immer wieder gerne heimgekehrt … Gone Walkabout!

3 replies on “Zugspitze zu Fuß – Etappe 2

  1. Liebe Claudia, ich hatte schon auf Teil 2 gewartet :-)
    Die Form der Darstellung ist wunderbar. Nur bei der Nützlichkeit des Hüttenschuhs brauch ich wohl noch Nachhilfe ;-)
    Viele Grüße
    Tabitha

    1. Hey Tabitha,
      schön, dass du wieder mit am Start bist! Danke dir!
      Und was den Hüttenschuh betrifft … die sind auf Berghütten ja Pflicht, haben allerdings oft ordentlich viel Gewicht oder/und nehmen extrem viel Platz im Rucksack in Anspruch. Diese Schaumstoff Flip-Flops sind halt ultraleicht, billig und man kann sie überall reinstopfen. Nachteil: geht nur barfuss und das kann auf einer 2600 Meter hoch gelegenen Berghütte schon ziemlich frostig werden. Na ja, wie beschrieben modifiziert kann ich sie sowohl mit dicken Wollsocken als auch zum duschen tragen. Da war ich schon ganz froh drum – wenn ich da an andere denke, die mit ihren Crocs den Rucksack schon halb voll hatten. ;))
      Viele Grüße, wir sehn uns dann in Etappe 3 auf dem Gipfel ;)
      Claudi

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